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Der Tag an dem Michael Jackson starb

Ein unglaublicher Bass schüttelt meinen Körper durch, Blitzlichter zucken, tausende verschwitzte Leiber drücken sich an mir vorbei und gefühlte 300bpm lassen mich erahnen, wie sich vermutlich ein mittlerer Weltuntergang anfühlt.


Ganz genau, ich befinde auf der FUSION beim Alex Empire Konzert. Nicht ahnend, dass Michael Jackson grade abkratzt. Hätte ich das gewusst, hätte sich an der Situation allerdings nicht viel geändert. Aus dem breiten Grinsen wäre vermutlich nur ein schadenfrohes geworden. 4 Tage Ferienkommunismus auf dem schönsten Festival der Welt habe dafür gesorgt, das sich mir ein Grinsen eingebrannt hat und ich durch Hippies und Raver stolpere ohne mir Gedanken um den Rest der Welt zu machen. Da sollte mensch meinen, das die Welt auch ohne einen läuft, aber nicht mal das klappt. Da klinkt mensch sich mal vier Tage aus und schon stirbt little Michael. Aber wie gesagt, is auch nich so wichtig.


Durchaus wichtiger war die Frage "Wo steht mein verdammtes Zelt?" Nach zwei Stunden über den Zeltplatz irren, hatte sich das dann auch geklärt. Die Wiese neigte durchaus zur Bequemlichkeit, der einsetzende Regen machte mich dann aber doch froh, das Zelt wieder gefunden zu haben. Nach anderthalb Tagen und Blasen groß wie Wagenräder vom Raven und rumstolpern offenbarte sich ein weiteres Problem. "Who smokes da Ganja?" Kleine Zwerge müssen in mein Zelt eingebrochen sein. Anders kann ich mir die plötzliche Leere im Beutel der Glückseligkeit nicht erklären. Positiver Nebeneffekt dieses Malleurs, ich hab nach 3 Tagen endlich mal bekannte Gesichter wahrgenommen. Irgendwo zwischen Platz der Kosmonauten und Turmbühne tauchen Figuren aus der Vergangenheit im Dunst aus Trunkenheit und Staub auf. Mehr als ein kurzer Gruß und halb ehrlichem Small Talk ist alledings nicht mehr drin... die Revolution frisst ihre Kinder.

Der letzte Tag führte mich noch einmal zum musikalischen Helden meiner Sturm und Drang Phase. Good Old Quetschenpaua hatte sich aufgemacht uns einen Hauch von Revolution und Widerständigkeit um die Ohren zu hauen. Danach noch fix ne Flaschenpost an den Wassermann verschickt (BIG UP an August) und schon ging's schon wieder zurück ins thüringische Niemandsland. Vom Bass noch für ein paar Tage geflasht, hat sich's aber gut ertragen lassen.

RESPECT - LOVE - ANTIAUTHORITY

20.7.09 17:00
 


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