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Ein kleines bisschen und (sehr viel) mehr

Kleine Geschichte vom Scheitern

 "Noch ein kleines Stück. Etwas mehr... Super! Auf geht's" so oder so ähnlich tönt's. Alle hübsch nach Farben geordnet. Gedanken spielen heute keine Rolle. Ganz vorne laufen die Leute mit dem Wichtig-Wichtig-Hut auf dem Kopf. Was das nützt weiß niemand, aber es sieht gut aus. Und darum geht es ja schließlich - um hübsche Bilder.

Und wenn tausende finstere Gestalten, frisch aus ihren Löchern geschlüpft, den Geruch von vorgestern noch in den Taschen und ein zersprungenes Bild vor Augen durch die Stadt marschieren, dann brauchen die Kameras nur weggucken. Alles könnte so schön sein.

 Wofür oder wogegen diese modrigen Gestalten da marschieren ist eigentlich egal, haben wir doch den selben Plan. Wollen nicht alle nur in Ruhe trauern? Dem Opa, der war ja Deutscher und wurde von den Aliens aus Österreich verführt. Der Stadt, die ja nunmal unschuldig war, was können Kunstschätze schon für Morde? Den Deutschen, die ja alle nur Opfer waren.

Aber was ist das? Extremisten!!! haben sich unters Volk gemischt. Und schon surren die Kameras. Die Verräter sind da. Was sie zu sagen haben könnte wichtig und richtig sein, interessiert aber nicht. Vielleicht suchen sie unterm Pflaster den Strand und sorgen nebenbei für allerlei ungewöhnliche Flugobjekte. Wen's trifft? Natürlich die Opfer. Mitten ins Herz... mit einem Kopfschütteln wird das Ganze dann quittiert, dem Wissen, dass es das "früher" nicht gegeben hätte und dem wehmütigen Gedanken an eine Welt ohne Extremisten.

Also wieder zurück in den bunten Mob, der den Hutträgern folgt und weiter zum nächsten Bratwurststand. Die Demagogen der Mitte schreien von der Bühne, dass wir bunter und lauter sein müssen, als die anderen. Was für ein Aufruf zur Revolution!!! Und abends vorm Fernseher kochen die Emotionen nochmal hoch...ein allerletztes Mal.

So schön kann scheitern sein

18.2.09 14:51
 


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