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BRN in DD

Das Leben der anderen is nur halb so interessant, wenn man das eigene mit Drogen bereichert.
Hat zwar mit dem Thema nich viel zu tun, muss aber mangels Kreativität als Überschrift herhalten

 

Am Anfang war die Unwissenheit. Wie so oft im Leben übertraf sie dass Wissen bei Weitem. Gepaart mit Alkohol ergibt dies meist gefährliches Halbwissen. Das ist jedoch eine andere Geschichte, die in dieser Erzählung höchstwahrscheinlich nur eine Randerscheinung bleibt. So aber nicht der Alkohol, der uns aber erst später begegnet.

 

Beginnend mit der Unwissenheit, stand mir ein hartes Wochenende in bevor. In Dresdens vermeintlich linken Viertel war Stadtteilfest angesagt. Die BUNTE REPUBLIK NEUSTADT (BRN) wurde gefeiert. Anfänglich eine alternative Party in einem alternativen Viertel sind inzwischen beide der Kommerzialisierung zum Opfer gefallen.

Nach einmaligem Besuch, lag mein Interesse an einem zweiten Mal eher bei null. So wusste ich auch nichts von der bevorstehenden BRN. Doch wie das Leben so spielt, kommt alles anders und erst recht als man denkt (womit wir eine Erkenntnis mehr und ein Quäntchen Unwissenheit weniger hätten).

Das Wissen über die bevorstehende BRN traf mich weit profaner als die vorangegangene Erkenntnis, nämlich per SMS. eigentlich wollte ich ein ruhiges Wochenende in Dresden verbringen und mich mit ner Freundin treffen. Sie meinte dann, es wär BRN und da könne man doch hingehen.

Da in U. an der S. auch nich grad der Partylöwe steppt, entschied ich mich für ein HardcorePartyWochenende in Dresden. Flugs nen Pennplatz bei nem Dude klargemacht, Plan mit Konzis ausgedruckt und schon konnte die Action losgehen.

Am späten Freitagnachmittag checkte ich in Dresden ein und rockte erstma zu meinem Dude. Dort angekommen war auch erstma Weed am Start, so dass das Wochenende durch exzessives Geharze eingeläutet werden konnte. Als sich der erste Wahn gelegt hatte, gings ab zur BRN, wo meine Schwester auch schon am Start war. Gemeinsam haben wir erstma bis Abends rumgepeilt und auch noch die Freundin, wegen der ich ursprünglich nach Dresden wollte, getroffen.

Mit den Mädels haben wir's ruhig angehen lassen, da der Tag bekanntlich ja noch lang is. Bissl chillen im ReggaeGarden, hier und da bissl skanken oder zu derben Drum'n Bass abgehen. Als die beiden dann weg waren, hab ich mich mit der wilden Meute aus HoyWoy getroffen. Allerdings nicht, ohne mich vorher, leicht verstrahlt, durch die Neustadt treiben zu lassen. Gemeinsam mit den HoyDudes wurde bis in die frühen Morgenstunden das Saufen als revolutionärer Akt gefeiert.

Im ersten Licht des Samstags durchschnitt noch mein Urin die klare Dresdner Morgenluft, als er aus dem 17. Stock, der Studentewohnheims gen Boden stürzte, um somit den Abend gebührend zu beenden.

Burner des Abends: Ein solider Vollrausch und Unwissenheit ergeben, wie eingangs erwähnt, gefährliches Halbwissen, welches nun seine Nebenrolle spielen darf. Micha war völlig im Arsch der Meinung, dass in einem Bullenauto ohne Licht auch keine Bullen sitzen könnten...tja...falsch gedacht. So stellte sich der Entschluss dagegen zu schlagen leider als dumm heraus, als kurz darauf drei grüne Männlein aus dem Auto sprangen und dem Micha seine Personalien mitnehmen wollten. Soviel zum Thema Wissen und Co.

 

 

Der Samtag begann, wie der Freitag aufgehört hatte - zu früh, verstrahlt, mit Breakcore.

Schon am Vormittag neigten sich unsere Häupter aus den Kissen gen Sonne. Nach einer Ewigkeit, die wir einfach nur verchillt haben, rafften wir endlich unsere fauligen Körper auf, um unsere Mägen zu füllen. Micha, ein Experte für kranken Scheiß gestaltete ein Frühstück, welches locker mit jeden Gammelfleischdöner mithalten könnte. Zimtcornflakes und schwarz-weißes Spiegelei... first class würd ich ma sagen.

Nach dem Essen wurde es wieder Zeit, den Wahn zu starten, auf den wir an diesem Wochenende so scharf waren. So kam's, dass wir uns fünf Minuten später sieben Stockwerken höher wiederfanden um gleich wieder ordentlich zu harzen. Tierisch verstrahlt bin ich dann erstmal allein in dies Neustadt gerockt um mich wieder mit den Mädels zu treffen. Gemeinsam ham wir nen gediegenen Nachmittag verbracht. Da die Mädels nich so für Absturz zu haben sind, konnte ich auch erstma nen ruhigen machen und mich auf den Abend einstellen.

 

Mit dem Abend nährte sich eine weitere Erkenntnis, um mir Unwissenheit zu nehmen und den Ausgangspunkt für gesteigerten Drogenkonsum zu bilden. Dazu aber nur soviel: Ich hab ne Ansage gemacht und ne Absage bekommen. Leider nich bei irgendjemand, sondern eher jemand speziellen. Um den danach einsetzenden Gefühlscocktail (Enttäuschung, Verwirrung, Erleichterung, Harndrang) besser zu verkraften, lenkten mich meine Schritte augenblicklich zur nächsten Biertanke und von dort aus zu ner derbe geilen Tekkno/D'nB Partey. Dort angekommen, erkannte ich sofort, das ich mein Ziel für diesen Abend erreicht hatte. Ungehemmt begoss ich mich selbst, zappelte zu BamBamBabylonBajasch (www.bambambajasch.de)  ordentlich ab, um mich letztendlich in den frühen Morgenstunden Richtung Pennplatz zu bewegen.



Der Rave und der Suff trüben ab diesem Moment allerdings meine Erinnerung. Da sind Bilder, von einem Stein, der seinen Weg durch eine Sparkassenscheibe sucht, einem Döner, der sich größtenteils auf und neben mir statt in mir verteilte und schließlich schon wieder das Erwachen in Michas Bude. Diesmal nicht zu zeitig und vor lauter/m Breakcore, sondern eher spät und vor lauter Gestank und Hitze (3 Leute auf geschätzten 10m² gehören zu den Dingen, die ich lieber nur einmal im Jahr erlebe). Auch hatte sich die Mucke geändert. Statt sattem Breakcoregedöhns, wollte Tracy Chapman über die Revolution reden.

Den Sonntag verchillten wir größtenteils bei Micha. War eh alles nich so besonders; Flut vom Himmel und Ebbe im Portmonnaie und zu allem übel rochen wir, als hätten wir nicht nur eine Nacht lang beim Micha gelegen, sondern 3 Jahre. Kurz vor der Abfahrt, hab ich noch allein ne Stunde bei BRN rumgepeilt, eh's dann back to the roots ging.

Insgesamt betrachtet, war's 'n echt chilliges bis verstrahltes Wochenende. BRN wie immer zu teuer, zu viel Prolls und zu viel Bullen. Wie der schlaue Boon aber weiß, läuft die beste Party eh im eigenen Kopf (womit wir auch so halbwegs den Bogen zur Überschrift gespannt hätten). Da ich also das ganze Wochenende in Partylaune war, sich die Waage zwischen Klarheit und Unklarheit, Wissen -> gefährlichem Halbwissen und Unwissen gehalten hatte, kann ich abschließend feststellen, dass es doch ganz geil war. Was nich zuletzt auch der Verdienst der ganzen Dudes und Dudettes in Dresden war.

In diesem Sinne: Ein Boon kommt selten allein! oder so...

18.6.08 16:16


27.5.08 14:00


17.5.08 00:20


In einer Halle nach unserer Zeit

Es war einmal eine Halle in der Friede, Freude und Müll herrschte. Doch wie der schlaue Boon erkennt, war dies einmal. Inzwischen hat sich bekanntermaßen leider einiges geändert und das nich grad zum Guten. Die wahren Dummköppe haben ihre hässlichern Häupter erhoben und zum Angriff auf das schöne Leben geblasen.

Was war? Was geht? Was wird?

Einst gab es eine alte Fabrikhalle, die von jungen, engagierten Menschen wieder auf Vordermann gebracht wurde um dort in Ruhe zu chillen, zu skaten und das Leben zu genießen. Irgendwann jedoch erschien der Hallenprinz (Toralf Prinz) - und mit ihm nichts Gutes. Zuerst kaufte er die Halle und ließ uns zur Miete weiter drinnen bleiben. Da es aufgrund seiner Dummheit und unserer Sturheit immer wieder zu Stress kam, ging das ganze irgendwann schief. Nach über acht Jahren kan der Split und wir flogen im Sommer 2007 aus der Halle.

Momentan isses so, dass die ganzen Idioten, die der Hallenprinz um sich gescharrt hat, in der Halle rumhängen. Also genau dort wo wir mehr oder weniger überzeugend geputzt haben, Sofas hingestellt und gechillt haben, kacken jetz diese miesen Wichte ab. Die haben auch gleich alles bekommen, was uns immer verwehrt war – Strom, Licht, Scheiben. Die ganze Halle is jetz mit Autos zugestellt, an diese Trottel für den Hallenprinz (ja, Hr. Prinz ist ein kleiner Autoschieber und der mieseste Wicht von allen) rumschrauben.
Vor einer Weile kam’s dort allerdings zu nem Vorfall. Irgendjemand hat ’n Molli in die Halle gestellt, aber das anzünden vergessen. Feuerwehr is trotzdem gleich ausgerückt und so….

Am Wochenende drauf ham sich dann ’n paar von denen erst vor’m Club gesammelt und irgendwann kamen dann auch drei Hanseln an. Die waren eben der Meinung, wir wären das gewesen. Stimmt natürlich nich. Hätten wir dort gezündelt, wär von der Halle und den Typen sicher nich viel übrig geblieben. Bevor’s dann zur Eskalation kam, kam auf einmal die Freundin von einem der Typen an und meinte nur, dass er uns in Ruhe lassen soll, weil sie doch wüssten wer’s war. Der oder diejenige hat wohl kurz davor sogar noch bei denen angerufen… Binn ja mal gespannt, was da noch rauskommt.

Irgendwann hatten wir die Typen dann jedenfalls abgewimmelt. Der Abend war dann allerdings auch im Arsch. Seitdem haben die sich auch erstma nich mehr blicken lassen.

 

Darüber, was jetz mit den gemacht werden soll, gibt’s dann auch wieder unterschiedliche Meinungen. Das geht von „alle verdreschen“ bis zu „ich harze erstma und warte ab“. Ma kieken worauf wir uns einigen können.

 

Stay tuned

16.5.08 18:00


Stress oder was???

Die Kommunalwahlen stehen mal wieder vor der Tür und auch unsere weniger geistreichen Freunde von der NPD wollen ihr Glück versuchen.

Da dass aber absolut nicht zulässig ist, werden wir in Uhyst jede Nazipropaganda schnellstmöglich entfernen und etwaige Werbeversuche sabotieren.

Alerta Antifascista!!!


16.5.08 17:53


Back again

Und da bin ich schon wieder. Nach Abstinenz und Entzug nun der Rückfall.

Deshalb gibt's hier ab sofort wieder News von den Boons, meinen Style und vielleicht noch bissl mehr. Is alles gratis hier, da will ich's nich übertreiben. Wo bleibt denn sonst mein Geld?

stay tuned

15.5.08 18:31


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