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wir bewegen uns

neues aus altem, viel Tapetenwechsel, antiautoritär, grenzenlos ... schaut mal rein und danke für's folgen Die Schwarzen Katzen
12.9.12 14:26


It's like this / It's like that

Die Sonne ruft, der Strand ist nah

du fühlst dich schlecht und ich bin da

stell mich quer

du willst nicht her.

Selbst getäuscht und Gedanken vermischt,

die Grenze verwischt.

Didubbidub

blablabla blubb blubb

20.8.10 06:59


6.7.10 18:30


!?

"Beschissenes kleines Leben, wo sich alles nur drum dreht, wie man mit den Menschen skrupellos umgeht!" (Loikemie)

arbeite schneller, denke effizienter, verbrauche mehr, treibe besser an, arbeite an deinem körper, upgrade deine beziehung, gib mehr geld aus, fühl dich verantwortlich für die scheiße, in die wir dich treiben, verplane dein leben, atme giftgas, trink verseuchtes wasser, friss giftiges essen, bezahl dafür, schmeiß deine gesundheit weg, pump dich mit tabletten voll, geh über dein limit,gib dich auf, tu was wir sagen, kaufe, hilf uns dich zu kontrollieren, grüße die kamera, hasse deine mitmenschen, fahr an die wand, töte weil wir es wollen

tu was wir sagen, denk was wir denken, verlange was wir haben, huldige unserer scheiße, friss unseren Dreck, geh vor die hunde

 

"...und keiner geht hin"

hör auf zu arbeiten, fang an zu träumen, lache viel, atme tief durch, liebe die katastrophen, schmeiß dein geld weg, hör auf sachen zu kaufen, umarme fremde menschen, geh auf reisen, scheiß auf die ausgetretenen pfade, verliere endlich die kontrolle

6.7.10 18:27


Und es schneit

Langsam rieselt der Beat ... bing bing ... trörö...

Helligkeit regt sich;

ohne Erwartungen sehen wir dem Schneefall zu,

Flocke für Flocke...

Die Antwort liegt in uns!

1.1.10 20:23


Es grüßt: Die außergalaktische Heilsfront

"Es gibt nichts heldenhafteres als mit der Waffe in der Hand für 3km² Stein und radioaktiven Sand zu sterben"

(Bogus der Schleimige jr. zum Thema "Interessenvertretung auf fremden Monden" )

Seid gegrüßt wässrige Erdenwesen mit der Macht des 45mm Vollmantelgeschosses. Gehuldigt sei die Titanummantelung eurer Panzer und die uranhaltige Munition der Abwehrgeschosse, die die Achse des Bösen zum Zerbrechen bringen. Wir kriechen im atomaren Staub eurer Testanlagen und winden uns vor Bewunderung und Hitze im Feuer der Phosphorraketen.

Mit Erfurcht bestaunen wir eure Präventivkriege und fürchten die Macht eurer Think Tanks und parteiischen Massenmedien. Hätten wir die notwendigen Poren, würde uns beim Anblick eurer bedienungsfreundlichen Maschinengewehre abwechselnd heißer und kalter Freudenschweiß über den Arsch rinnen. Selbst die Kleinsten lernen schon, die Demokratie offensiv gegen wen auch immer zu verteidigen.

Mit Freude haben wir bemerkt, wie offensiv eine Meinungspluralität beschworen wird, um selbige wieder sofort anzugreifen, wenn es gegen die eigenen Interessen geht. Vor allem die ständige Richtigstellung, das Krieg nunmal eine humanitäre Notwendigkeit ist lässt uns begeistert in die Tentakeln klatschen. Denn selbst der letzte Marsianer hat kurz vor seinem Tod begriffen, dass Krieg nunmal Frieden ist.

Um in den freudigen Reigen eurer Spielereien mit einzufallen, wurde unsererseits eine Invasion beschlossen. Denn wie gesagt: Es gibt nichts Schöneres, als auf fremden Planeten für fremde Interessen das entfremdete Leben in den radioaktiven Staub zu schmeißen und im letzten Atemzug noch Sand in die fette Fresse zu kriegen.

 


7.12.09 17:40


Von Füchsen und Hamstern

Die Jagd hat begonnen. Der Fuchs rennt um sein Leben, hinter ihm eine wilde Meute geifernder Hunde. Wenn sie ihn erwischen, werden sie ihm das Fell über die Ohren ziehen. Er schlägt Haken und entwischt immer wieder knapp ihren schnappenden Mäulern. Der faulige Atem seiner Verfolger steigt ihm schon in die feine Nase, aber zum übergeben hat er keine Zeit. Seine Beine bewegen sich im Takt des rasenden Herzen, seine Muskel sind zum zerreißen gespannt, die Ohren liegen an und die Augen hält er halb geschlossen gegen den Wind.Die Meute klebt ihm immer noch dicht an den Fersen, das Menschenpack folgt hoch zu Ross und geifert nicht weniger als die Hunde.
Eine Wurzel – er überschlägt sich ein paar Mal, kommt wieder auf die Beine. Zu spät, scharfe Zähne schlagen sich bereits in seinen Nacken und seinen Rücken. Das war's, sein Blut befleckt den edlen Pelz, sein Herz schlägt ein letztes Mal, dann legen die Schmerzen einen Schleier der Ohnmacht über ihn und er vergeht.
Wir rennen wie gejagte Füchse. Die Angst zu Versagen ist es was uns treibt. Den stinkenden Atem des Chefs im Nacken hetzen wir uns ab. Hoch zu Ross folgt die Meinung anderer. Hämisch grinsend macht sie spontane Entscheidungen zunichte und presst uns in ein normiertes Leben. Wir husten und keuchen mehr als das wir atmen. Jeder Atemzug in dieser giftigen Suppe treibt uns näher an den Kollaps. Und wenn wir stolpern, dann schnappen die Zähne zu und schlagen blutige Wunden in unseren verbrauchten Körper. Unser Herz schlägt ein letztes Mal, wir werden noch ohnmächtiger als wir es bis jetzt schon waren... und wir vergehen. Ein Furz in Zeit, nicht mehr und nicht weniger.






Renne kleiner Mensch,
in einem Rad dem Hamster gleich.
Überschlag' dich vor Angst,
dein Hirn wird weich.
Und wie du rennst,
schau ich dir zu.
Du rennst und rennst und rennst...
Kleiner Mensch in einem Rad
dem Hamster gleich.
4.9.09 15:58


Der Tag an dem Michael Jackson starb

Ein unglaublicher Bass schüttelt meinen Körper durch, Blitzlichter zucken, tausende verschwitzte Leiber drücken sich an mir vorbei und gefühlte 300bpm lassen mich erahnen, wie sich vermutlich ein mittlerer Weltuntergang anfühlt.


Ganz genau, ich befinde auf der FUSION beim Alex Empire Konzert. Nicht ahnend, dass Michael Jackson grade abkratzt. Hätte ich das gewusst, hätte sich an der Situation allerdings nicht viel geändert. Aus dem breiten Grinsen wäre vermutlich nur ein schadenfrohes geworden. 4 Tage Ferienkommunismus auf dem schönsten Festival der Welt habe dafür gesorgt, das sich mir ein Grinsen eingebrannt hat und ich durch Hippies und Raver stolpere ohne mir Gedanken um den Rest der Welt zu machen. Da sollte mensch meinen, das die Welt auch ohne einen läuft, aber nicht mal das klappt. Da klinkt mensch sich mal vier Tage aus und schon stirbt little Michael. Aber wie gesagt, is auch nich so wichtig.


Durchaus wichtiger war die Frage "Wo steht mein verdammtes Zelt?" Nach zwei Stunden über den Zeltplatz irren, hatte sich das dann auch geklärt. Die Wiese neigte durchaus zur Bequemlichkeit, der einsetzende Regen machte mich dann aber doch froh, das Zelt wieder gefunden zu haben. Nach anderthalb Tagen und Blasen groß wie Wagenräder vom Raven und rumstolpern offenbarte sich ein weiteres Problem. "Who smokes da Ganja?" Kleine Zwerge müssen in mein Zelt eingebrochen sein. Anders kann ich mir die plötzliche Leere im Beutel der Glückseligkeit nicht erklären. Positiver Nebeneffekt dieses Malleurs, ich hab nach 3 Tagen endlich mal bekannte Gesichter wahrgenommen. Irgendwo zwischen Platz der Kosmonauten und Turmbühne tauchen Figuren aus der Vergangenheit im Dunst aus Trunkenheit und Staub auf. Mehr als ein kurzer Gruß und halb ehrlichem Small Talk ist alledings nicht mehr drin... die Revolution frisst ihre Kinder.

Der letzte Tag führte mich noch einmal zum musikalischen Helden meiner Sturm und Drang Phase. Good Old Quetschenpaua hatte sich aufgemacht uns einen Hauch von Revolution und Widerständigkeit um die Ohren zu hauen. Danach noch fix ne Flaschenpost an den Wassermann verschickt (BIG UP an August) und schon ging's schon wieder zurück ins thüringische Niemandsland. Vom Bass noch für ein paar Tage geflasht, hat sich's aber gut ertragen lassen.

RESPECT - LOVE - ANTIAUTHORITY

20.7.09 17:00


Sicherheitsfanatiker on tour

Ein kurzer Bericht über den Besuch Schäubles in Jena: Jubeldemo, Kundgebung, Nutzung des Stadtrates als mediale Bühne

Am heutigen Mittwoch dem 20. Mai wurde Jena die Ehre eines Gastvortrags des Innenministers der BRD Wolfgang Schäuble zum Thema Freiheit und Sicherheit zu teil. Dies nahm ein spontan entstandenes „Bündnis für ein sicheres Deutschland“ zum Anlass, in einer Jubeldemo die Leistungen und den Verdienst Schäubles zur Sicherheit durch Kameraüberwachung in Innenstädten, Vorratsdatenspeicherung und anderen großzügigen Auslegungen der Grund- und Bürgerrechte zu würdigen. Nach dem Verlesen eines fortschrittlichen Forderungskataloges auf dem Carl-Zeiss Platz zogen etwa 50 bis 60 Sicherheitsbegeisterte Menschen auf einem Umweg zum Hotel Esplanade, dem Austragungsort des Vortrages. Parolen wie „Wolfgang Schäuble hilf uns doch – Terror gibt es immer noch“ und der in der Überschrift verwendeten sorgten für die angebrachte positive Stimmung. Vor dem Hotel fand eine Vereinigung mit den Teilnehmern einer parallel abgehaltenen Kundgebung zur Überwachungsfrage statt. Friedlich und von Helikoptern sowie BFE Einheiten gesichert wurden Redebeiträge, Forderungen und Parolen skandiert, schließlich der Star des Tages freundlich empfangen.
Eine grob in Richtung des Ministers geworfene kleine Schnapsflasche wurde von der Polizei dennoch zum Anlass genommen, mit unverhältnismäßigen und rücksichtslosen Abdrängungsaktionen und kurzzeitiger Beschlagnahme von Transparenten und Flugzetteln zu reagieren.
Teils Widersprüchlich gestreute Informationen zur Regelung des Einlasses verhinderten einen größeren Protest direkt im Veranstaltungsort. Trotzdem hatten es eine Handvoll DemonstrantInnen im Vorfeld geschafft, in den Vortragsraum zu gelangen und ein Transparent zu entrollen. Nach ihrem Rauswurf wurden diese Menschen begeistert empfangen.

Nach der Auflösung der Veranstaltung fanden sich spontan etwa 20 Menschen zusammen, um die Bühne der gerade Stattfindenden Bürgerfragestunde im Rathaus zu nutzen, um dort noch einmal ihre Standpunkte zu verdeutlichen. Der sofortige Hinweis auf das Hausrecht wurde ignoriert, dem Abschalten des Mikros mit dem Einschalten des mitgebrachten Megafons begegnet. Die Positionen wurden von einem Mitglied des oben erwähnten „Bündnisses“ sowie einer Vertreterin der Grünen Jugend Weimar verlesen. Auch hier wurden Transparente präsentiert.
Nach etwa fünf Minuten und sehr gemischten Meinungsäußerungen der Abgeordneten wurde die „Bühne der Bürger“ wieder verlassen.
Besonders die CDU Fraktion äußerte sich abfällig und mit angreifenden Kommentaren den jugendlichen DemonstrantInnen gegenüber (á la „Ihr seid doch Sozialschmarotzer!“.
Der Jenaer OB äußerte sich im Rahmen seines Amtes gegen diese, die Stadtratsordnung ignorierende Aktion. Privat fügte er jedoch hinzu, dass er das Engagement der auftretenden Menschen sehr begrüßen würde.
Der Abgeordnete Plander (Bürger für Jena) will sogar in den nächsten Tagen eine Solidaritätserklärung im Plenum der Stadt verlesen.

 

(dank an IMJ für den Artikel-> http://anticapitalista.blogsport.de)

Bilder unter: http://brp.jg-stadtmitte.de/

 Video: http://www.youtube.com/watch?v=jxPkX1CCEhk

 

29.5.09 03:21


It's about the good life

Chillen für das schöne Leben

„Ich sehe meine Faulheit als massiven Widerstand. Gegen wen? Gegen Deutschland!“ Diese Zeilen sangen einst Radio Antishanti und sie sollten nicht ungehört bleiben.

Lange sind sie vorbei, die schönen Zeiten, in denen mensch ungestört dem Nichtstum frönen konnte. Längst hat sich Arbeitswahn und Stress breitgemacht. Ob in der Schule, an der Uni oder im Job, überall muss es immer ein mehr an Leistung sein. Bis der Körper schlappmacht und durch Pillen und Medikamente am Laufen gehalten werden muss. Sei's eine Hausaufgabe oder eine Überstunde mehr, jeder Tag in unserem Leben wird immer weiter verplant und kontrolliert. Denn wer mehr Zeit im Leben hat, könnte ja mal nachdenken über die Situation oder sich mit etwas beschäftigen, was nach dem eigenen Geschmack ist.

Durch den Arbeits- und Leistungsfetisch kontrollieren wir uns ungewollt selbst die pausenlos. Selbst in der sogenannten „Freizeit“ wagen die meisten es kaum einfach mal zu chillen und nichts zu machen. Da muss im Garten gearbeitet werden, am Auto wird geschraubt oder die Wohnung geputzt. Entspannung? Fehlanzeige! Die Produktionsweise in den Fabriken, die stupide Arbeit in Büros, den zeitlich genau geregelte Tag, haben wir so dermaßen verinnerlicht, das chillen einfach nicht in Frage kommt. Alle Prozesse um uns herum laufen immer schneller ab. Aller Bereiche des Lebens werden beschleunigt. Ob schnellere Autos, schnelleres Shoppen, schnellere Produktion, alles zwingt uns immer schneller zu Leben. Entscheidungen müssen immer schneller gefällt werden und die Wenigsten finden noch ein ruhigen Gedanken. Das hat uns zu einem Punkt gebracht, an dem die gesamte Welt verrückt zu sein scheint.

Wer aber die Zeit findet, sich zu entspannen und seine Gedanken auch mal auf angenehmere Dinge zu lenken. Vielleicht kommt mensch dann mal wieder zum Lesen, statt nur die Glotze an zumachen. Oder findet ein Hobby,was ihn erfüllt.

Aber nein, Chiller werden als faul, unproduktiv, asozial oder ähnliches abgestempelt. Damit muss Schluss sein! Die Zeit ist reif zum massiven Chillen, gegen Stress, Leistungsdruck, Unterdrückung der natürlichen Faulheit und für das schöne Leben.


Nie wieder Arbeit! Für ein Recht auf Faulheit! Chiller aller Länder vereinigt euch!

9.5.09 20:06


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